Why, actually? – On the courage to be visible
- Madeline Fournier

- 22. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

I have asked myself this quite often lately, while working on this site or being about to share a post: Why am I doing this at all? Why have my own homepage, why take the step into the public eye of social media?
It is a question that resurfaces time and again—sometimes as a quiet whisper in the background, sometimes loud and clear right after finishing a piece of work. The most honest answer I have found: It is an inner impulse that I follow. An urge to bring what is happening inside me out into the world, instead of keeping it only to myself.
Of course, I could continue to keep my work hidden away in the proverbial drawer. It would be the safer path—there, it is protected from gazes, from criticism, but also from any kind of resonance. But when I share it, a connection is formed. Perhaps it inspires someone; perhaps it triggers a thought or a feeling in another person. Even if it remains only a "perhaps"—if no one knows about my work, the chance of such an encounter is zero.
It has always been easier for me to express myself through writing or drawing than in direct conversation. If you will, art is simply a different way for me to communicate—perhaps even the more honest one.
Often, I feel that words alone are not precise enough. What I feel is sometimes so multi-layered and vast that language reaches its limits. I find it difficult to explain myself purely through words, even in my native language. But I have learned not to see this as a deficit. It is not a lack of expressive ability, but merely a different form of exchange. Where words end, the images and the written lines begin to tell the story.
This site is my attempt to open up that space. Not because I have all the answers, but because I want to engage in a dialogue in my own way. I invite you to walk a part of this path with me and to find in my work that which words cannot capture.
Warum eigentlich? – Über den Mut, sichtbar zu sein
Warum eigentlich? – Über den Mut, sichtbar zu sein
Ich habe mich das in letzter Zeit oft gefragt, während ich an dieser Seite gearbeitet habe oder im Begriff war, einen Beitrag zu teilen: Warum mache ich das überhaupt? Warum eine eigene Homepage, warum der Schritt in die Öffentlichkeit der sozialen Medien?
Es ist eine Frage, die immer wieder auftaucht, mal leise im Hintergrund, mal ganz laut direkt nach der Fertigstellung einer Arbeit. Die ehrlichste Antwort, die ich darauf gefunden habe: Es ist ein innerer Impuls, dem ich folge. Ein Drang, das, was in mir vorgeht, nach außen zu bringen, anstatt es nur für mich zu behalten.
Natürlich könnte ich meine Arbeiten weiterhin in der sprichwörtlichen Schublade verstecken. Es wäre der sicherere Weg – dort sind sie geschützt vor Blicken, vor Kritik, aber eben auch vor jeglicher Resonanz. Doch wenn ich sie teile, entsteht eine Verbindung. Vielleicht inspiriert es jemanden, vielleicht löst es einen Gedanken oder ein Gefühl bei einer anderen Person aus. Auch wenn es nur ein „Vielleicht“ bleibt: Wenn man nichts von meiner Kunst weiß, ist die Chance auf diese Begegnung gleich Null.
Schon immer fiel es mir leichter, mich im Schreiben oder Zeichnen auszudrücken als im direkten Gespräch. Wenn man so will, ist die Kunst für mich schlicht eine andere Art zu kommunizieren – vielleicht sogar die ehrlichere.
Oft habe ich das Gefühl, dass Worte allein nicht präzise genug sind. Das, was ich empfinde, ist manchmal so vielschichtig und groß, dass die Sprache an ihre Grenzen stößt. Es fällt mir schwer, mich rein verbal zu erklären, selbst in meiner Muttersprache. Aber ich habe gelernt, das nicht als Defizit zu betrachten. Es ist kein Mangel an Ausdrucksvermögen, sondern lediglich eine andere Form des Austauschs. Wo die Worte enden, fangen die Bilder und die geschriebenen Zeilen an, die Geschichte zu erzählen.
Diese Seite ist mein Versuch, diesen Raum zu öffnen. Nicht, weil ich alle Antworten habe, sondern weil ich den Dialog auf meine Weise führen möchte. Ich lade dich ein, ein Stück dieses Weges mit mir zu gehen und in meinen Arbeiten das zu finden, wofür mir die Worte fehlen.
MADELINE


